© Mathias Bothor ©Pierre-Andreas Hassiepen
25. Juni 2019
19:30 Uhr

Literarische Begegnung "Karambolagen - Groß-/Väter"

25. Juni 2019
19:30 Uhr

Lesung und Gespräch

In unserer Reihe »Karambolagen« legen wir es auf Reibung an: Das Aufeinanderprallen von Meinungen, Sichtweisen, Weltverständnissen ist im besten Wortsinne zwingender Bestandteil beweglicher Gesellschaften. Darauf aufbauend laden wir deutsch-französische Gäste ein, die einen kurzen Text zum Thema des Abends verfassen oder eine Passage aus dem jeweils jüngsten Buch lesen. Am 25. Juni bitten wir unter dem Titel »Groß-/Väter« zwei Autorinnen auf die Bühne, die beide literarisch ihre Familiengeschichte aufarbeiten und derzeit in Straßburg leben: Barbara Honigmann schreibt mit ihrem jüngsten und vielfach gelobten Roman »Georg« die Biografi e ihres Vaters, und Géraldine Schwarz geht in ihrem preisgekrönten Werk »Die Gedächtnislosen« ihrer Familiengeschichte über drei Generationen nach. Beide Bücher erzählen dabei auch von Europa im 20. und 21. Jahrhundert, von den Kriegen bis heute, und zeigen, wie sehr die Erinnerungsarbeit wesentlicher Bestandteil für die Zukunft eines demokratischen Europas ist.

Barbara Honigmann, 1949 in Ost-Berlin geboren, arbeitete als Dramaturgin und Regisseurin. 1984 emigrierte sie nach Straßburg, wo sie noch heute lebt. Honigmanns Werk wurde mit zahlreichen Preisen, u.a. mit dem Heinrich-Kleist-Preis ausgezeichnet.

Géraldine Schwarz ist eine deutsch-französische Journalistin und Dokumentarfi lmerin. »Die
Gedächtnislosen« wurde von Christian Ruzicska ins Deutsche übertragen und erscheint derzeit in sieben weiteren Sprachen.

Moderation: Elisabeth Edl

Eine Kooperation von Literaturhaus Stuttgart und Institut français, gefördert von der Dr. Karl Eisele und Elisabeth Eisele Stiftung, in Zusammenarbeit mit ARTE.

Ort: Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4
Eintritt: 10,-/8,-/5 €
Karten: www.literaturhaus-stuttgart.de

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